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Sonnenschirm

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Filmdatenblatt "In Grazia di Dio"
Italien 2014, 131 Min
von Edoardo Winspeare

Was wir an Italien lieben…
10 Things We Love About Italy

„Der Duft eines Oreganozweiges oder das Aroma des sardischen Miele amaro (bitterer Honig) halten die Erinnerung an italienische Schauplätze viel intensiver fest als Fotos. Und das zierliche Lamm aus Mandelpaste und Rosenwasser, das man den Freunden mitbringt, wird sie verlocken, das fabelhafte Marzipan der Klosterfrauen von Lecce beim nächsten Urlaub selbst einzukaufen.
Alice Vollenweider

Frühlingsimpression

Apulien
Neuauflage am 7. Juli 2009

Frühlingsimpression

„Irgendwie klar auch, dass Luca links wählt und Leo rechts. Wobei das italienische politische System es einem nicht einfach macht: die Linken hatten ja vor Berlusconi die Chance und habe es grandios vermasselt, während die Rechten Berlusconi auch nicht sehr liebten. Jetzt sind wieder die Linken dran. Mal sehen, was sie diesmal anstellen. Der Medienunternehmer mit der bei der Niederschrift dieses Buches frisch überstandenen Schönheitsoperation wird im Parteienspektrum übrigens nicht unbedingt als rechts gesehen (er brauch ja auch die Stimme des kleinen Mannes, vor allem des kleinen süditalienischen Mannes) – die Rechte geht in Italien so etwa bei den Neofaschisten los, die inzwischen sogar auch als halbwegs gemäßigt gelten, weil es rechts davon ja immer noch die Lega Nord gibt, die den Süden loswerden will. Ein ziemliches Schlamassel also.“

Stefan Mailwald, aus: Laura, Leo, Luca und ich. Wie man in einer italienischen Familie überlebt. DTV 20960, Januar 2007

„Freizeit. Sie wirkt sich auf die ästhetische Qualität unserer Umwelt aus wie die Industrieabwässer des Po auf die Adria. Sie ist verantwortlich für so widerliche und unappetitliche Dinge wie Freizeitkleidung, Autostaus, Trimm-dich-Pfade, Fast-Food-Buden, Europaparks, Busreisen, Wandergruppen, Rasenpflege, Straßenfeste und ähnliches. Freizeit ist die Wiedergeburt des Pöbels aus dem Geist des Wohlstands. Und auch diesem Grund bin ich auch absolut für die 50-Stunden-Woche.“
Wolfram Siebeck

Frühlingsimpression

Neue Zürcher Zeitung, 03.11.2015

Olivenöl-Schwindel
Ein schmieriges Geschäft

Der Weltmarkt verlangt nach edlem Olivenöl aus Italien, doch viele Produzenten und Händler liefern gepanschte Billigware. Mit Schwindel und Betrug verkaufen sie minderwertiges ausländisches Öl als Extra Vergine, auch in der Schweiz.

Auf den ersten Blick erkennt man kaum, was vor der Olivenmühle bei Manduria auf grossen Haufen liegt; braun wie Kompost und voller Fliegen. Ein Bagger füllt seine Schaufel und verschwindet in einer Halle. Es sind Oliven, aber nicht solche, wie wir sie kennen: Sie sind da terra, vom Boden zusammengewischt. In allen umliegenden Dörfern kauft die Mühle solche Oliven zusammen, und niemand weiss, wie lange sie vor dem Aufwischen schon im Staub oder Schlamm gelegen haben.
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