Privatzimmer in Loft

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Sonnenschirm

Innenansicht

Ein Rundgang durch die Casa Rosa & Emilio
mit Dieter Emil Baumert

Die dicken Gläser

Die dicken Gläser haben ein L, ein O, ein V und ein E eingraviert und für Vier auf dem Tisch weist das Wort auf eine Macht hin, die weder von Bin Laden, noch von Bush gebrochen werden kann. Rechts eines meiner Lieblings-Milchgläser von Ritzenhof. Frische Milch gibt es in Apulien eher selten, aber in Sava gibt es einen Bioladen, den Bottega del Mondo in der Via Vittorio Emanuele und dort verkauft Sonia Colao auch Demetermilch und Demetersahne.

Gläser

Links das Grappa-Glas. Aus ihm trinken wir am liebsten den Grappa aus Manduria. Dann das mundgeblasene Wasserglas - ein haptisches Vergnügen für eine Welt, die jenseits der Industrialisierung liegt. Dann das günstige - industriell hergestellte - Glas für den Drink am Abend. Nachtigall, Du kommst aus Konstantinopel und Dein Name ist nicht Gantenbein.

Zucchero

Der Club di Poccino hat auch hübsche Espressotassen und der Zucker steht direkt daneben. Zucchero - lass uns zum Tanz singen.

Das gute Geschirr meiner Eltern

Das gute Geschirr meiner Eltern, meiner Kindheit. Es ist bei uns gelandet in Apulien, nach Bad Wimpfen und Säckingen und Bad Säckingen San Pietro in Bevagna. In einem alten Testament meiner Mutter steht noch, dass meine Schwester es erhalten solle. Ihr Tod durchkreuzte die Erbfolge meiner Mutter. Wir sind dankbar meinen Eltern, ihren Eltern und meinen Geschwistern. Aber wir haben kein Herrenzimmer mehr und dieses Geschirr wird nicht nur an hohen christlichen Feiertagen benutzt. Buddha und die Göttinnen werden es uns verzeihen.

Licht von Wilhelm Wagenfeld

Licht von Wilhelm Wagenfeld. Bauhaus grüsst Apulien. Im Salotto erstrahlt auch das Licht der aufgeklärten Moderne. Gibt es auch eine unaufgeklärte?

Zahnstocher

Ist es ein Mann oder ist eine Frau? Ist es eine Sportlerin oder ein Tänzer? Was macht er oder sie? Ja, Du hast richtig gesehen: er trägt einen Zahnstocher. Stuzzi Cadenti. Danke Alesi - das Leben ist schön.

Ein kleiner Blick auf das Bücherregal

Ein kleiner Blick auf das Bücherregal. Wir werden später - ein andermal wieder zurückkommen in die Bibliothek. Also hier nur ein kleiner, erster Blick ins Regal von Giovanni, dem Schreiner aus Manduria. Es ist wie ein Blick in einen kleinen Tempel. Wir sehen: Frank Gehrys Guggenheim in Bilbao, eine indianisch inspirierte Töpferei, Klein-Rosa als wütendes Kind, buddhistische Zimbeln (haben wir sie von Anton und Irmtraud oder von Paul und Waltraud?), ein kleines japanisches Tempeldorf, ein Buddhakopf, von uns gekauft in Indien, nicht unweit dem Platz wo Buddha seine erste Universität gründete, profaner: seine ersten Jünger um sich scharte. Time in a bottle - Dagmars gesammelter Sand. Und Ersatzstützen für unseren Salotto-Tisch big foot für eine Zeit, die höhere Stühle empfiehlt.

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